Nicht in einem Probenraum, nicht in einem Wirtshaus, in einem Versammlungsraum, nein Online  ging 2021 die Jahreshauptversammlung des Bezirks München im Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON) erfolgreich über die Bühne. Dies war dem harten Lockdown und der damit verbundenen Beschränkung der Kontakte geschuldet. Neben den Regularien, wie die Berichte der Bezirksleiterin Alexandras Schupp, des Bezirksdirigenten Alexander Frieß, des  Bezirksjugendleiters Michael Großmann und der Kassenbericht von Walter Dorn standen Neuwahlen und Abstimmung über die Neufassung der Satzung auf der Agenda.

Bezirksleiterin Alexandra Schupp begrüßte die zahlreich eingeloggten Mitglieder und begrüßte besonders den Vorsitzenden der Musikkommission im MON Franz Kellerer sowie Benedikt Migge als den zukünftigen Jugendsprecher im MON. Nach dem Totengedenken sprach Franz Keller ein Grußwort. Dabei ging er auf das „besondere Jahr 2020“ ein, das durch den Coronavirus besonders gekennzeichnet war und die Ausübung der Musik ganz wesentlich beeinträchtigt hat. Er bezeichnete dies als das „fürchterlichste Jahr der Blasmusik“. Die Verantwortlichen im MON haben immer wieder erfolgreich versucht entsprechende Angebote den Musikkapellen und auch jedem einzelnen Musiker zu unterbreiten, was auch von den angeschlossenen Musikvereinen gut unterstützt und in Anspruch genommen wird bzw  wurde.

Schupp wies in ihren weiteren Ausführungen auf den bereits den Musikkapellen übermittelten Tätigkeitsbericht hin. Der Bezirk München setzt sich aus 46 Mitgliedsvereinen zusammen, davon 5 aus dem Landkreis Freising, 6 aus Erding, 9 aus Ebersberg und 26 aus München (Stadt und Land). Weiter stellte sie die ausgezeichnete Unterstützung der Musikvereine, sei es finanziell oder organisatorisch durch den MON in den Vordergrund. Bezirksjugendleiter Michael Großmann berichtete über die erfreulichen Zahlen der abgelegten Musikerleistungsprüfungen, trotz Corona. Die Frühjahrsprüfungen mussten auf Grund des Lockdowns ausfallen. Die Theorie-Vorbereitungskurse für die Prüfungen werden in den Räumlichkeiten der Musikkapelle Gelting durchgeführt. Hier engagiert sich besonders die Stellvertretende Bezirksjugendleiterin Melanie Otten aus der Musikkapelle Gelting. Über einen erfreulichen positiven Abschlussbericht konnte Geschäftsführer Walter Dorn berichten. Nachdem 2020 ein Überschuss erarbeitet wurde, beschlossen die Mitglieder einstimmig für das vergangene Jahr die Kosten für die Prüflinge aus dem Bezirk München seitens des Bezirks zu übernehmen. Bereits der MON hat auf Grund der besonderen Corona-Situation 2020 die Kosten der Prüfer übernommen. Dies wurde vom Vorstand des Bezirks München besonders gewürdigt. Kein Problem gab es mit der Abstimmung für die Neufassung der Satzung. Dies wurde auf Einspruch des Registergerichtes in den § 4 und 5 angepasst und mit überwältingender Mehrheit beschlossen

Bei der Neuwahl, die vorab bereits schriftlich von den Mitgliedsvereinen eingefordert wurde, gab  es keine großen Veränderungen. Alexandra Schupp wurde in ihrem Amt als 1. Vorsitzende bestätigt. Für die vakante Stelle des Stellvertretenden Bezirksleiters konnte Günther Schuler jun. aus der Musikkapelle Gelting gewonnen werden. Alexander Frieß bleibt Bezirksdirigent, ihm zur Seite steht Ekkehard Hauenstein aus München. Die Bezirksjugendleitung bleibt in den bewährten Händen von Michael Großmann, Aschheim und dessen Stellvertreterin Melanie Otten aus Pliening. Geschäftsführer ist weiterhin Walter Dorn aus Erding, Schriftführer und Referent für Öffentlichkeitsarbeit Georg Rittler aus Pliening, für besondere Aufgaben ist Franz Windshuber aus Isen tätig und als Jugendsprecherin Kristin Straninger aus Eching. Regina Kelnner und Julia Pollmann aus Isen wurden als Kassenprüferinnen bestätigt. Als Delegierte in die Delegiertenversammlung des MON wurden gewählt: Florian Sepp, Heike Obermeier, Steffen Kammerer, Franz Scherzl aus Poing und die Vorsitzende der Musikkapelle Gelting Anke Hierl.

 

Georg Rittler

Schriftführer und Referent für Öffentlichkeitsarbeit

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