– Platz 2 von acht teilnehmenden Jugendkapellen –

Die Panther des ERC Ingolstadt hatten zwar an diesem Wochenende  aufgrund der Länderspielpause frei, dennoch blieb es in der Saturn-Arena nicht ruhig. In der Heimstätte des ERC richtet der MON (Musikbund von Ober- und Niederbayern) am Sonntag, 10. November 2019 einen Unterhaltungswettbewerb für Jugendkapellen aus. Zusammen mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern, die auch Partner des ERC Ingolstadt ist, hat der MON unter dem Motto “Spielen wie ein Meister” diesmal nach Ingolstadt eingeladen, um quasi auf dem Meister-Eis des Eishockey-Champions von 2014 den Wettbewerb über die Bühne gehen zu lassen. Aus ganz Ober- und Niederbayern reisten 10 Jugendblaskapellen für den Wettbewerb an die Donau. Die Moderation wurde professionell, wie bereits im vorigen Jahr, bestens von dem bekannten Fernsehmoderator Tommi Ohrner vorgenommen.  Er fand die verbindenden Worte und führte auf der Bühne informative Kurzinterviews.

Der Wettbewerb war in zwei Klassen eingeteilt. Die Kapellen in der Altersgruppe 1 spielten mit einem Altersdurchschnitt von 16 Jahren, die Kapellen in der Altersgruppe 2 wiesen einen Altersdurchschnitt von 21 Jahren auf. Leider waren in der AG 2 nur zwei Orchester angetreten. Die Jury mit Mia Aselmeyer (Hornistin bei den Philharmonikern), Manuel Epli (professioneller Dirigent), Michaela Klahr (Landesjugendleiterin des Bayerischen Blasmusikverbandes), MON Verbandsdirigent Franz Kellerer und Peter Anderl (Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern) hatten es in der AG 2 leicht, da nur zwei Kapellen angetreten waren, in der AG 1 war es sehr viel schwerer den Sieger zu bestimmen. Es siegte in der AG 2 die Johannesbläser aus Vilshofen gefolgt von der Jugendkapelle Schwindegg.

Spannend wurde es dann in der AG 1. Acht Kapellen, unterschiedlicher Größenordnung, von 20 bis 75 mann/fraustarken Gruppen, wie die JK der Stadt Dachau,  JK der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck, JK Riegsee-Staffelsee, Jugendkapelle Eichstätt, JK der Marktkapelle Obernzell, JK Schöngeising, JK Grassau-Marquartstein-Reit im Winkl, JK Schwindegg und die Jugendkapelle Gelting-Poing wetteiferten um den Sieg bzw. Platzierungen.

Als Sieger ging das Jugendblasorchester der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck hervor. Nur knapp dahinter belegte die Jugendkapelle Gelting-Poing mit seinen 20 Musikerinnen und Musiker den zweiten Platz. Sie begeisterten die Jury besonders durch ihre Bandbreite des Dargebotenen und des gesamten Klangkörpers. Im Programm waren „Funkytown“ von Steven Greenberg, arr. Von Johnnie Vinson, „Let it go“ von Kristen Anderson-Lopez, arr. von Johnni Vinson, „The Lion King“ Highlights from Walt Disney Robert Lopez, arr. Von Michel Brown, „Ho-Ruck Bumm“ von Erwin Zsaitsits und „Summer of 69“ von Bryan Adams, Douglas Vallance, arr. von Idar Torsgangerpoll. Eine ganz tolle Darbietung, so die Jury. Auch das Einbinden des Publikums war sicher mit ein Anreiz für das ausgezeichnete Abschneiden der Truppe, so auch der Einsatz der Solisten, der schöne Holzklang, der „kleine Mann“ am Schlagzeug und der Einsatz am Xylophon. Ich denke den entscheidenden Ausschlag gab aber auch, so der Wertungsrichter Epli,  das energiegeladene Dirigat der Dirigentin Christine Westermair. Wunderbar, ein toller Erfolg. Der dritte Preis ging an die Jugendblaskapelle Schöngeising. Die Preisträger erhielten Wertgutscheine in Höhe von 750 €, 500 € und 250 €.

Der Sonderpreis ist – wie im vergangenen Jahr – ein Auftritt bei der Meisterfeier der Handwerkskammer für München und Oberbayern im ICM der Messe München ging an die Jugendstadtkapelle Eichstätt. Den Sonderpreis mit dem höchsten Wert des Applausometers erhielt die Stadtjugendkapelle Dachau (Wertgutschein von 200 €).

Alle Teilnehmer und Besucher konnten sich auch im Eishockey probieren. Es war eine Schussanlage aufgebaut an der man sich mit dem Eishockeyschläger versuchen konnte. Darüber hinaus konnten sich die Fußballer beim Torwandschießen oder am Glücksrad betätigen. Außerdem organisierte die Handwerkskammer handwerkliche Demonstrations- und Ausprobieraktionen.

 

Georg Rittler

Schriftführer

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